In Zeiten wie diesen! Und auch in Anderen!

Eigentlich wollte ich als Nächstes mit euch über Regeln sprechen! Ein Thema das gleich nach, oder eventuell sogar noch vor Listen auf der Beliebtheitsskala kommt.

Aber das stand Sonntag auf meinem Plan. Plan, das war das Ding aus dem letzten Post.

In Zeiten wie diesen muss man flexibel sein, bedeutet in dem Fall, eine Abweichung vom Plan, damit man ihn am Ende wieder einhalten kann und sein Ziel erreicht.

Ehrlich: Man muss als Eltern immer flexibel sein, denn wer kennt das nicht. Du wachst morgens auf, das Kind hat 40 Grad Fieber und du hast um 9.00 Uhr die 1. Telko, das 1. Meeting, der, die, das 1. Irgendwas!

Euer grandioses Feedback hat mich dazu gebracht so zu tun, als hätten unsere Kinder heute 40 Grad Fieber.

Ich glaube mich zu erinnern, dass die ersten Fieberwellen bei uns zum Glück glimpflich verliefen und ich ohnehin noch in meiner Findungsphase war. Aber spätestens bei der Nächsten war das vermutlich nicht mehr der Fall. Also was tun – die Tagesmutter war immer noch so weit weg, wie bei euch heute die Kita.

Den rettenden Einfall hatte meine Mama, die wohl weltbeste Oma. Man munkelt sie kocht viel besser als ich, der Kuchen gelingt immer und sie hat ein Haus an der Ostsee – ihr wisst Bescheid.

Da meine Mama aber nicht im Stadtteil nebenan wohnt, sondern 300 km entfernt kann sie nicht eben mal für einen Schnupfen vorbei zu huschen und so hatte sie eines Tages die für mich UNBEZAHLBARE Idee: Vorlesen per Telefon.

Ich weiß nicht, wie viele Stunden meine Mama schon am Telefon vorlesend verbracht hat. Es waren sehr viele.

Und hier kommt ihr ins Spiel. Zu Oma und Opa die Kinder verschicken fällt aus wegen Risikogruppe. Ich bitte euch inständig, haltet euch an die Regeln. Die wenigsten von uns haben Eltern, die nicht in diese Gruppe gehören.

Wer übrigens die Lage immer noch nicht verstanden hat, der möge sich diesen Film ansehen, etwas runterscrollen, dieser zeigt deutlich was exponentielles Wachstum im Zusammenhang mit einem Virus für verheerende Folgen haben könnte: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-epidemiologen-impfstoff-100.html danach hatte es sogar meine 11-jährige Tochter verstanden, dass Freundinnendates leider im Moment nur per Video-Chat funktionieren.

Aber ihr könnt das ganz einfach lösen. Haben Oma oder Opa, wahlweise auch Tante, Onkel, Patentante, Patenonkel, liebste Freundin, die Liste könnt ihr beliebig erweitern – also haben die Vorleser keine passenden Bücher im Haus – das soll vorkommen. Dann ist das super easy: Entweder ihr bestellt online. Oder aber ihr macht das noch viel besser: Ihr bestellt die Bücher lokal vor Ort bei eurem Buchhändler des Vertrauens und vielleicht können sie auf einem Spaziergang abgeholt werden, so lange die Läden noch geöffnet sind oder die Buchhandlung ist soweit, dass sie ausliefert!

Anmerkung: Ich habe mich bewusst GEGEN eine Affiliate-Verlinkung entschieden. Auch wenn es mir kurz überlegt hatte. Aber ich möchte dieses Projekt komplett frei von Werbung halten, weil ich denke in diesen Zeiten müssen wir uns gegenseitig stützen und ich bau darauf, dass sich aus meinem Projekt etwas ganz Großes und Tolles entwickeln wird.

 


 

BÜCHER
Oma liest vor!

Vorlesen ist IMMER eine prima Sache. Kinder können stundenlang zuhören, gerne schlafen sie auch mal ein. Hat zumindest mein Sohn einmal geschafft, und Oma hat es nicht gemerkt, weil sie war ja am Telefon. Ich weiß nicht, wie lange das so ging, denn ich war nicht im Zimmer sondern im #homeoffice

Erzähl mir vom kleinen Angsthasen 
Die schönsten Kindergeschichten der DDR
Autoren: div.
ISBN-10: 3407770928

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch
Michael Ende
ISBN-10: 352218520X

Ohrenbär – Die schönsten Geschichten zum Vorlesen
Autoren: div.
ISBN-10: 3770724755

Die Liste erweitern wir gemeinsam. Hinterlasst mir bei Instagram, FB oder Twitter eure Ideen. Es sollten aber dicke Bücher sein, damit es sich auch lohnt.

 

 


 

SPIELE
Oma gewinnt immer!

Spiele spielen geht auch prima im virtuellen Raum. Man muss sich nur die richtigen Sachen aussuchen. Also Drucker an, Stifte raus, Würfel holen und los geht’s:

Schiffe versenken

Haben wir das gespielt! Stundenlang! Macht Oma auch mit! Ganz sicher.

Ein pdf zum download der Vorlage findet ihr hier ( Schiffe versenken), einfach runterladen, ausdrucken, losknobeln!

Kniffel

Der Klassiker geht prima via Skype. Das haben Oma und Opa nämlich auch immer da.

Heiteres „Begriffe raten“ für Minis

Der Fragensteller sucht sich einen Gegenstand aus. Je nach Altersklasse kann man von der Gabel bis zum … kann man alles nehmen.

Der Erwachsene oder auch das erklärende Kind fängt an den Begriff mit allen möglichen Umschreibungen zu erklären. Das Partnerkind muss raten. Also eigentlich wie im wahren Leben, nur virtuell.

Galgenmännchen

Noch ein Klassiker, ich muss nichts sagen. Sucht euch die verrücktesten Sachen aus. Variiert je nach Altern, denn es soll vor allem eins machen: SPASS!


Stadt Land Fluss

Ihr wisst, das ist das, wo es nicht um Schönschreiben geht sondern wer schlurt am Schnellsten sein Wissen aufs Papier.

Ein pdf zum download der Vorlage findet ihr hier –> ( Stadt-Land-Fluss), einfach runterladen, ausdrucken, loslachen!


Montagsmaler

Ihr erinnert euch, ach nee. Das kennen ja nur die alten Hasen unter uns.

Der Begriff, den es zu erraten gilt, wird auf ein Papier gezeichnet, man darf aber nix dazu sagen. Damals im Fernsehen war das ein komischer Kasten, auf dem die Bilder so gepixelt aussahen als wären sie … naja lassen wir das.

Also im Prinzip das gleiche Spiel wie oben nur mit malen. Das hat den eindeutigen Vorteil, man muss sich als Maler mächtig ins Zeug legen oder blamiert sich. Das erhöht aber den Fun-Factor. Versprochen!

Montagsmaler


And last but not least
HOMESCHOOLING

Jetzt müssen eure Kids stark sein. Aber ich bin auch nur eine Mama und was mich persönlich am meisten stresst, sind diese Abfrageangelegenheiten. Und sind wir ehrlich, Vokabeln, das kleine, große 1×1, … das kann Oma auch. Gleichzeitig mobilisiert sie sogar ihre grauen Zellen.
Sozusagen eine win-win-Situation.

Vielleicht geht es ja auch sogar, dass diese Hilfe auf das Homeschooling erweitert wird. Tipps, Tricks und Ideen für den Unterricht zu Hause findet ihr hier –> HOMESCHOOLING



Ich hoffe, für jeden ist irgendetwas dabei. Das nächste Mal geht es um mehr für die Großen. Denn die können in diesen Tagen auch echt Kraft kosten, es sei denn man lässt sie völlig 
ungehemmt das W-lan sprengen. Aber wer will das schon? Das brauchen wir ja selbst im Homeoffice.

Also stay tuned … ich bin bei euch! Und im Gegenzug posaunt ihr es in die Welt hinaus und wir haben am Ende eine gute Zeit und schweren Zeiten und gehen mit neuen Superkräften aus dieser Krise hervor. Ihr schafft das! Ihr SUPERMAMAS und SUPERPAPAS!

 

 

 

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